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Berlin: Als Konsequenz aus den Spendenskandalen bei CDU und SPD beschließt der Bundestag ein neues Parteiengesetz. Danach kann in Zukunft mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden, wer für vorsätzlich unrichtige oder verschleiernde Angaben in den Rechenschaftsberichten verantwortlich ist. Die Annahme von Spenden öffentlicher Unternehmen wird erheblich eingeschränkt. Barspenden sind in Zukunft nur noch bis zu einem Betrag von 1000 Euro pro Person und Jahr möglich. Das Gesetz tritt in seinen wesentlichen Teilen zum 1. Juli 2002 in Kraft.