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Durch eine Agrarreform wird in Lettland der in baltisch-deutschen Händen konzentrierte Agrarbesitz enteignet und umverteilt. Zusammen mit der Neuordnung infolge der estländischen Agrargesetze vom 10. Oktober 1919 werden über 1600 Rittergüter mit einer Fläche von 4,3 Mio. Hektar, die sich zu 90% in baltisch-deutschem Besitz befanden, neu verteilt. Zugleich wird damit die politische und wirtschaftliche Macht des baltisch-deutschen Adels gebrochen.