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Belgrad: Die beiden bisher in der Bundesrepublik Jugoslawien vereinigten Republiken Serbien und Montenegro einigen sich nach jahrelangem Streit darauf, auch in Zukunft unter der Bezeichnung "Serbien und Montenegro" einen gemeinsamen Staat zu bilden. Unter Vermittlung des EU-Außenbeauftragten Javier Solana unterzeichnen der jugoslawische Präsident Vojislav Koštunica, der serbische Regierungschef Zoran Djindjic und Montenegros Präsident Milo Djukanovic ein entsprechendes Abkommen, das auch die Erarbeitung einer neuen Verfassung sowie Neuwahlen vorsieht. Montenegro hatte seit 1998 - noch unter dem jugoslawischen Präsidenten Slobodan Miloševic - die staatliche Unabhängigkeit angestrebt.