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Berlin: Mit einer Subventionierung von Niedriglöhnen will die SPD-Spitze Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern. Der SPD-Vorstand beschließt, das so genannte Mainzer Kombilohn-Modell auf das gesamte Bundesgebiet auszudehnen. Demnach sollen ledige Arbeitnehmer, deren monatliches Einkommen mehr als 325 Euro, aber höchstens 897 Euro beträgt, Zuschüsse zu ihren Sozialbeiträgen erhalten. Bei Verheirateten soll eine Obergrenze von 1707 Euro gelten. Ferner ist geplant, dass die Arbeitsämter im Rahmen des Job-Aktiv-Gesetzes zusätzliches Personal bekommen.