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Berlin: Das Landgericht fällt das bisher höchste Urteil in einem Prozess um Doping im DDR-Sport. Der langjährige Arzt des DDR-Schwimmverbandes, Lothar Kipke, wird zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der 72-Jährige wird für schuldig befunden, zwischen 1975 und 1984 am systematischen Doping von Minderjährigen beteiligt gewesen zu sein. Der Mediziner hatte die Vergabe von Anabolika eingestanden, aber bestritten, vom Ausmaß der körperlichen Folgeschäden gewusst zu haben.