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Jugendschutz und Kinder im Internet

Schritt für Schritt vom Jugendschutz zur Medienkompetenz

Kinder und Internet – eine schwere Grundsatzentscheidung für Eltern. Auf der einen Seite steht der Wunsch, die Medienkompetenz des eigenen Kindes zu fördern. Wer will sich schon dem Vorwurf aussetzen, sein Kind zum Computeranalphabeten zu erziehen? Auf der anderen Seite fürchten viele Eltern die Schattenseiten des WWW. Cybermobbing, Onlinesucht oder gefährliche Anmache sind reale Bedrohungen aus dem Netz. Gibt es überhaupt einen wirksamen Jugendschutz im Internet? Was können Eltern tun? Das Kind fürsorglich begleiten und sich selbst in Sachen World Wide Web, Smartphone, Social Media & Co. auf dem Laufenden halten, raten Medienpädagogen.

Rund 5 Mio. Kinder unter 10 auf Facebook

Mutter und Tochter vorm Rechner

Auch Medienkompetenz will gelernt sein.

Früher trafen sich Kinder zum Ballspielen auf der Straße. Heute verabreden sie sich im Netz.

Auch Eltern, die Chats kritisch gegenüberstehen, sollten sich deshalb mit Sozialen Medien auseinandersetzen. Selbst wenn Ihr Kind noch zu jung für einen eigenen Facebook-Account ist - offiziell ist dies erst ab 13 erlaubt. Doch weltweit wird die Dunkelziffer der unter 13jährigen in dem bekanntesten sozialen Netzwerk auf rund 7,5 Millionen geschätzt. 5 Millionen junge Facebook-User sind vermutlich sogar unter 10. Es ist also nie zu früh, sich mit dem Thema zu befassen. Kennen Sie zum Beispiel die Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook? Auf der Website der EU-Initiative klicksafe.de gibt es einen Facebook-Test für Eltern, Videoratgeber zum Schutz der Privatsphäre in sozialen Netzwerken und viele weitere Tipps.

 

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wissen.de-Autorin Monika Wittmann, Nov. 2012
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