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Jugend 2002

Die Drohung: “So lange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, tust du dies und tust du das! dürfte in der Geschichte der Erpressung einen Ehrenplatz einnehmen. Zeit ihres Bestehens hat die Institution der Familie die primäre Funktion, die heranwachsende Generation durch das Training geltender Regeln und Normen in die bestehende Gesellschaft einzugliedern. Und notfalls eben mit Gewalt. Aber auch was lange währt, muss nicht ewig gelten. Die Autorität, vor allem die des Vaters, bröckelt. Auch wenn er schon ohne die Hilfe seiner Kinder seinen Computer und das Handy bedienen kann überlegen sind die Kids ihm allemal, wodurch sein traditioneller Anspruch, der maßgebliche Vertreter des Realitätsprinzips zu sein, einen empfindlichen Schlag erhält. Funktioniert die Familie unter solchen Bedingungen wirklich noch als oberste Sozialisationsinstanz? Oder haben nicht längst andere diese Rolle übernommen neben den Cliquen z.B. die Trendsetter von MTV oder den Daily Soaps?

Auflösung der traditionellen Vaterrolle

Seit jeher ist der Vater für den Eintritt des Sohnes in die Welt der Erwachsenen zuständig.

Seit jeher ist der Vater für den Eintritt des Sohnes in die Welt der Erwachsenen zuständig.

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