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Judentum

Geschichte und Gegenwart einer Weltreligion

Das am 9. November 2006 eröffnete Jüdische Zentrum am Münchner St-Jakobs-Platz holt die über die Stadt verstreuten Einrichtungen der 9000 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinde wieder ins Zentrum zurück. Über Geschichte, Ethik, religiöses Leben und Feste im Judentum.

Das neue Jüdische Zentrum in München
Das Judentum hat sich aus dem Verband der israelitischen Stämme entwickelt und bezeichnete später alle Menschen, die ihre Herkunft auf das Volk Israel zurückführten. Das Judentum ist eine monotheistische Religion, bei der Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde im Zentrum steht. Die Offenbarung des Judentums ist in den 5 Büchern Mose (Thora) festgehalten. Die daraus resultierende jüdische Glaubenspraxis wurzelt jedoch nicht in festgeschriebenen Dogmen, sondern in einem individuell oft sehr unterschiedlichen religiösen Tun auf den Grundlagen der Thora und des Talmud. Jüdische Glaubensgemeinschaften stiften daher vor allem gemeinsame kultische Rituale und religiöse Feste.

Jüdische Geschichte

Gott hat in der Geschichte gehandelt, indem er das Volk Israel erwählt hat, seine Existenz und Lehre zu verkündigen. Der Jude realisiert dieses Gebot nicht nur als einzelner, sondern auch als Teil eines geschichtlichen Volkes.

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