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Joseph-Ignace Guillotin

Gegner der Todesstrafe und Namenspate der Guillotine

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Hinrichtungen sollten schnell, schmerzfrei und würdig sein

Guillotin empfand diesen Zustand als menschenverachtend und untragbar. Er war grundsätzlich gegen die Todesstrafe. Zu der damaligen Zeit war an eine Abschaffung von öffentlichen Hinrichtungen jedoch nicht zu denken. Sowohl die Politik, als auch das Volk selber verlangten nach der Tötung von Verbrechern vor Publikum. Wenig Sinn hätte es gemacht, die Abschaffung der Todesstrafe zu beantragen.

Guillotin entschied sich daher dafür, sich mit ganzer Kraft für eine humanitäre Tötung einzusetzen. Er beantragte 1789 die Einführung eines mechanischen Enthauptungsgerätes. Schnell und schmerzfrei solle die Hinrichtung ablaufen, so seine Idee. Egal ob Adel oder Bettler: Für jeden gleich solle die Tötungsmethode außerdem sein. Nach Guillotins Vorstellung sollten Hinrichtungen zudem in einem privaten und würdevollen Rahmen ablaufen. Charles Henri Sanson, der sogenannte Henker von Paris, unterstützte ihn dabei. Plastisch berichtete er von den Nachteilen der Enthauptung mit dem Schwert.

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