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Jobverlust als größte Sorge in Europa

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Am zweithäufigsten beunruhigt die Europäer die Entwicklung von Preisen und der Wert ihres Geldes. Jeder Fünfte bezeichnet es als ein dringend anzugehendes Thema. Den größten Handlungsbedarf in ihrem Land sehen die Russen: Jeder dritte befürchtet, dass ihm Inflation und nachlassende Kaufkraft das Leben erschweren. Mit inzwischen 35 Prozent – gegenüber 32 Prozent im Vorjahr – steht dieses Problem in Russland auch im Jahr 2006 ganz oben und schlägt sich vor allem bei Beziehern staatlicher Leistungen und niedriger Einkommen nieder. Eine geringe Rolle spielt die Entwicklung von Preisen und der Kaufkraft für Spanier, Briten und Österreicher, von denen dies jeweils weniger als sieben Prozent als wichtigste Herausforderung in ihrem Land ansehen.



 

Gesundheitsreform macht Plätze gut

Gesundheitswesen, Wohnungsmarktsituation und Kriminalität sind europaweit die drittwichtigsten Themen, die schnell angegangen werden sollten, wenn es nach 12 Prozent der Europäer geht. Dabei zeigen sich zwischen den Ländern erhebliche  Unterschiede.
Die Briten empfinden vor allem ihr Gesundheitssystem als reformbedürftig. Dessen Unterfinanzierung führte in der Vergangenheit zu rückläufigen Krankenhauskapazitäten, Versorgungsengpässen und langen Wartezeiten. Wie bereits 2005 nennt jeder dritte Brite diesen Bereich als wichtige Herausforderung. Kein anderes Thema bewegt Großbritanniens Bürger mehr.
In Deutschland rücken Ärztestreiks und anhaltende Diskussionen um die Gesundheitsreform das Thema auf Rang 3 der deutschen Sorgenliste. Hatten im Vorjahr noch sieben Prozent der Deutschen dies als drängendes Problem empfunden, sind es 2006 mit 15 Prozent mehr als doppelt so viele. Fast ebenso viele Polen und Italiener sehen das im eigenen Land genauso.

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von Michael Fischer/Quelle: GfK
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