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Jenaplan

Reformpädagogik aus Flensburg: Peter Petersen hatte einen (Jena-)Plan

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Die Biographie des Jenaplan-Vaters Peter Petersen

Nachdem sich der 1884 nahe Flensburg geborene Petersen bereits als Vorstandsmitglied des "Bundes für Schulreform" sowie als Gründer der Hamburger Lichtwarkschule für eine "Neue Erziehung" und damit für nationale reformpädagogische Initiativen eingesetzt hatte, nahm er im Jahr 1923 eine Professur in Jena an. Hier sollte der Jenaplan reifen: Die angegliederte Universitätsschule musste dem Theologen und Philosophen als perfekte Spielwiese für seine erziehungswissenschaftlichen Theorien erscheinen. Diese gingen übrigens auf unterschiedliche reformpädagogische Vorstellungen zurück, darunter auch die Maria Montessoris und Rudolf Steiners.

Petersen stellte die Jenaer Universitätsschule unverzüglich in den Dienst der wissenschaftlichen Erprobung seiner reformpädagogischen Konzepte. Seine Erfolge hielt der Schulleiter in der begleitenden "Tatsachenforschung" fest und stellte sie auf Vortragsreisen im In- und Ausland vor. Die Teilnehmer des 4. Kongresses des Weltbundes für Erneuerung und Erziehung 1927 in Locarno gaben dem hier präsentierten Konzept den Namen "Jenaplan".

 

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Von Susanne Böllert, wissen.de
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