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Interview mit James Dyson, Erfinder und Designer

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Das war 1978. Wir produzierten zu der Zeit gerade den Ballbarrow, die Schubkarre, die auf einer Art Gummiball läuft. Im Lackierraum musste die Luft regelmäßig von feinen Farbpartikeln gereinigt werden. Dazu gab es eine Absauganlage, mit einem Gebläse und einem großen Stoffsack als Filter, der jede Stunde verstopfte, weil er voll war. Er verlor seine Saugkraft und musste deshalb ausgetauscht werden. Das unterbrach regelmäßig unsere Arbeit.

Frust als Antrieb für eine Verbesserung?

Ja, das wurmte mich. Abhilfe konnte nur ein großer industrieller Zyklon-Absaugturm bringen, der auf dem Prinzip der Zentrifugal-Kraft basiert. Der kostete aber 75.000 Pfund. Die Sägemühle in der Nähe meiner Firma hatte einen und so schnüffelte ich dort ein bisschen rum, machte ein paar Skizzen und entschloss mich, selber einen zu bauen. Am Ende hatte ich meine eigene Absauganlage. Dann fiel mir ein, dass ich damit auch das Problem bei meinem ständig verstopften Staubsauger lösen könnte. So begann ich mir Gedanken über einen Staubsauger mit Zyklontechnik zu machen.

Sie brauchten genau 5127 Prototypen bis zur endgültigen Version. Haben Sie die wirklich alle gezählt?

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