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Interview: ALS – die Krankheit hinter der Ice Bucket Challenge

Von Lady Gaga über Russel Crowe bis George W. Bush – sie alle haben es getan: Sie schütteten sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf, um auf die tödliche Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Über dem Hype der "Ice Bucket Challenge" scheinen allerdings die Krankheit und der Zweck der Aktion – zu mehr Spenden zu animieren – manchmal fast schon aus dem Blickfeld zu geraten. In diesem Interview mit einem ALS-Forscher liefern wir daher ein paar Hintergründe.

Eiswasserdusche
Eiswasser für einen guten Zweck – die Ice Bucket Challenge soll zum Spenden für ALS animieren.

Die „Eiswelle“ ist längst über den Atlantik von den USA nach Deutschland geschwappt: Überall im Land lassen sich Prominente und zunehmend auch Normalbürger mit kaltem Wasser übergießen. Videos dokumentieren diese eisige Mutprobe. Doch so lustig die „Ice Bucket Challenge“ daherkommt: Sie hat einen sehr ernsten Hintergrund. Denn mit der Aktion soll auf die tödliche Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam gemacht werden.

Bei dieser fortschreitenden Nervenkrankheit werden Nervenzellen zerstört, die für die Steuerung und Kontrolle der Muskeln zuständig sind. Als Folge kommt es zu Muskelschwund und Lähmungen. Weil davon auch die Atem- und Schluckmuskulatur betroffen werden kann, sterben die meisten Betroffenen. Kürzlich an ALS gestorben ist zum Beispiel der Künstler Jörg Immendorff als ungewöhnlich lange Überlebender gilt dagegen der britische Physiker Stephen Hawking.

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