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Internet-Apotheken auf dem Vormarsch

500 Gramm Paracetamol per Mausklick im Internet bestellen und als Zugabe noch ein Doppelpack Viagra ordern? Arzneien aus dem Internet zu kaufen ist heute in Deutschland kein Problem mehr. Obwohl der Versand von rezeptpflichtigen Medikamenten in der Bundesrepublik an Privatkunden noch verboten ist, haben Pharmazie-Händler aus dem Ausland wie der niederländische Online-Pharmashop “Doc Morris Methoden und Lücken in Gesetzestexten gefunden, verschreibungspflichtige Pillen an Patienten nach Deutschland zu verkaufen ohne Portokosten für den Kunden.
Tests von Verbraucherverbänden zeigen, dass man mit dem Medikamentenkauf per e-Commerce mitunter viel Geld sparen kann. Auf der anderen Seite müssen Online-Kunden damit rechnen, zum Teil mangelhaft über Risiken und Nebenwirkungen informiert zu werden, so der Deutsche Apotheker-Verband. Der Schnäppchenkauf kann unter Umständen zum gefährlichen Spiel mit der Gesundheit werden, warnen sie. Dennoch hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am 22. April beim “runden Tisch für das Gesundheitswesen grünes Licht für den Internet-Handel signalisiert. Voraussetzung: Verbraucherschutz und die wohnortnahe Versorgung durch herkömmliche Apotheken müssten sichergestellt sein.

Wie funktioniert das virtuelle Arzneien-Shopping?

Kein großer Aufwand: Medikamente sind in naher Zukunft problemlos über PC und Internet erwerbbar.

Kein großer Aufwand: Medikamente sind in naher Zukunft problemlos über PC und Internet erwerbbar.

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