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Im Interview: Rosamunde Pilcher

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Pilcher: Es ist ein städtischer Garten mit viel Privatsphäre - was mir sehr wichtig ist. Er ist in sich abgeschlossen. Trotzdem engt er nicht ein - ich mag dieses Gefühl, für mich selbst zu sein. Und er birgt Überraschungen: Als wir das Haus bezogen, hatte ich den „Woodland Garden“ am Rand des Grundstücks noch gar nicht bemerkt, aber ich liebe die alten Bäume, die dort seit vielen Jahrzehnten stehen, und ich liebe es ordentlich. Es ist ein Garten, den man besitzt, um darin zu arbeiten - obwohl ich gerne einen kleinen Gemüsegarten hätte.

Eden: Gibt es Pflanzen, die Sie besonders mögen und auf die Sie in Ihrem Garten keinesfalls verzichten möchten?

Pilcher: Oh, ich mag sehr viele Pflanzen. Ganz besonders liebe ich Hortensien. Vielleicht, weil sie in Cornwall, wo ich aufgewachsen bin ,an jeder Gartenmauer blühen. Außerdem mag ich alte Bäume. Sehen Sie die riesige Blutbuche und die große Linde dort drüben? Wenn dann noch im Frühjahr eine Decke aus Schneeglöckchen, Narzissen und Hasenglöckchen den Boden überzieht, bin ich glücklich. Der Onkel meines Mannes ist ein passionierter Rhododendronsammler. Daher sind Rhododendren und Azaleen in meinem Garten unerlässlich. Natürlich habe ich auch ein Faible für Rosen. Deshalb bin ich auch besonders stolz auf die Sorte “Rosamunde Pilcher“, bei deren Taufe in Deutschland ich anwesend sein durfte. In meinem Garten fühlt sich eine “Albertine“ an der Mauer entlang der Hofeinfahrt sehr wohl. Wenn man den Hof betritt, wird man von ihrem frischen Apfelduft begrüßt. Ein Exemplar der Rosa filipes “Kiftsgate“ habe ich in den Ilex gepflanzt. Sie wächst wie ein Hooligan, aber sie riecht so schön nach Honig.

Eden: Machen Sie die Arbeit in Ihrem Garten ganz allein? Und welche ist Ihre liebste Tätigkeit?

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