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Hitzewellen – Ist der Klimawandel schuld?

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Luftströmungen verändern sich

Einer der Gründe für diese Zunahme von Hitzeperioden: Weil sich die Pole schneller erwärmen als die niedrigeren Breiten, verändern sich die großräumigen Zirkulationen von Luftmassen auf dem Planeten. Der Jetstream, eine Art Windautobahn in großer Höhe über Europa und Nordamerika, hat sich bereits abgeschwächt. Schon jetzt gibt es dadurch in Europa während der Sommermonate weniger Sommerstürme als noch vor einigen Jahrzehnten, wie Forscher des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung festgestellt haben. Dieser Trend gilt auch für die USA und Russland.

"Eine Abnahme der Sturmaktivität könnte man zunächst für etwas Gutes halten", sagt Klimaforscher Dim Coumou. Immerhin können Stürme auch reichlich Schaden anrichten. Aber im Sommer sorgen sie auch für Bewegung im Klimageschehen: "Im Sommer transportieren Stürme feuchte und kühle Luft vom Ozean auf die Kontinente, was nach einer Zeit drückender Wärme wieder Linderung bringt. Flauten hingegen verlängern Wärmeperioden. Hitze-Extreme und Dürren sind die Folge", so Coumou.

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