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Hawaii: Von flugfaulen Gänsen, Feuergöttinen und paradiesischer Natur

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Bei noch dunkler Nacht schraubt sich das Auto auf einsamen Landstraßen dem Gipfel des Haleakala-Kraters auf der Insel Maui entgegen. Von Kahului überwindet die gut ausgebaute Straße 3.000 Höhenmeter auf 60 Kilometer und damit die weltweit größte Höhendifferenz auf kürzester Strecke. Das Sternenbild ist fantastisch und macht verständlich, warum sich auf Hawaii einige der weltgrößten Sternwarten befinden. Nach zweistündiger Autofahrt ist das Besucherzentrum von 'Haleakala, des „Hauses der Sonne“, erreicht, wo bereits andere Frühaufsteher warten - vorsorglich in Decken gehüllt. Wer denkt, auf Hawaii sei es immer und überall tropisch warm, kann eine eiskalte Überraschung erleben. Selbst im Sommer (Jahreszeiten sind den unseren identisch) kann es empfindlich kühl werden. Und durch die Höhendifferenz ist die Temperatur hier oben generell noch mal 20 Grad niedriger als im Tal. Also: Warme Sachen einpacken.

Dann aber kann es losgehen mit dem Naturschauspiel, das auch nicht lang auf sich warten lässt: Schon beginnt sich der Himmel lila zu verfärben. Die Sonnengeburt ist zwar nur kurz dafür aber unvergesslich: Der Feuerball taucht erst die Unterseite der Wolken und dann den Krater in verschwenderische Farben. Bei klarer Sicht kann man sogar die gegenüberliegenden, über 4000 Meter hohen Bergspitzen des Mauna Loa und Mauna Kea auf Big Island sehen.

Auf dem Halemauu-Trail

Hawaii, Maui, Haleakala, Silberschwert
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Corinna Heyer
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