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Handys im Ausland

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“Roaming ist möglich, seit sich die Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber beinahe weltweit zur Kooperation entschlossen haben. Nicht jeder deutsche Anbieter hat in jedem Land ein eigenes Netz aufgebaut, so arbeitet man mit bis zu 200 Netzbetreibern im Ausland zusammen. Sichtbar wird diese Kooperation auf dem Handy-Display: Wer die Grenze zum Ausland überquert, entdeckt auf der Anzeige nach kurzer Zeit den Namen eines ausländischen Netzbetreibers. Der Wechsel vollzieht sich automatisch. Dabei sucht sich das Mobiltelefon jedoch das Partner-Netz aus, das am besten zu empfangen ist aber nicht immer das günstigste sein muss. Preisbewusste Handy-Nutzer suchen sich schon vor der Reise die billigste Verbindung aus und klinken sich nach Überschreiten der Grenze manuell in das günstigste Netz ein. Wie das funktioniert, steht in der Bedienungsanleitung zum jeweiligen Handy.

Wer im Urlaub innerhalb des fremden Netzes oder ins Festnetz des jeweiligen Urlaubslandes telefoniert, zahlt in den meisten Fällen die Inlandspreise des ausländischen Netzbetreibers plus einen “Roaming-Aufschlag. Dem Angerufenen entstehen keine Kosten. Die Telefongebühren können in diesem Fall sogar niedriger sein als die Minutenpreise des deutschen Handy-Anbieters. Wer hingegen innerhalb der USA per Handy telefoniert, zahlt in der Regel etwa ein Euro pro Minute.

Surfen im “Schneckentempo

Auch das Internet-Roaming ist außerhalb Europas ein wahrer Luxus. Wer beispielsweise von Thailand, Süd-Korea oder Russland aus via eigenem Laptop surft, muss mit Online-Gebühren von 18 bis 50 Euro pro Stunde rechnen. Daher gilt es schon daheim zu prüfen, welche Kosten auf einen zukommen. Eine andere Möglichkeit Gebühren zu sparen, besteht darin, Laptop und Modem gleich in den Hotelsafe zu schließen und ein Internet-Café ausfindig zu machen.

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