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Handys im Ausland

“Roaming kostet extra

Was war das doch damals für ein Stress: Vor der Pension in Italien abgebremst, raus aus dem Auto, nach Kiosk fragen, Telefonkarte kaufen, leere und funktionsfähige Telefonzelle suchen, Schwiegermutter nach drei Versuchen endlich erreicht und kurz erfolgreiche Ankunft vermeldet. Mit viel Glück ließen sich noch die Wetterdaten übermitteln, bevor die Verbindung abbrach. Der Urlauber von heute zückt lässig sein Handy im Ausland und plaudert munter drauflos. “International Roaming heißt das Zauberwort, das sich aus dem Englischen “to roam, gleich “umherwandern, ableitet und für mobiles Telefonieren und Internet-Surfen im Ausland steht.

Der technische Aufwand, der das “Roaming möglich macht, bleibt dem Reisenden verborgen. Wer ein Schwätzchen per Handy in die Heimat wagt, kann jedoch unter Umständen nach seiner Rückkehr eine böse Überraschung erleben: Der Luxus, in der Regel von jedem Ort der Erde aus jeden anderen Ort auf dem Globus erreichen zu können, kostet im Schnitt einen Zuschlag von 25 Prozent. Und auch der Anruf aus dem Büro in Deutschland, mit dem der Chef seinen Mitarbeiter aus dem Nickerchen am spanischen Pool hochschreckt, schlägt auf der Telefonrechnung des urlaubenden Handy-Kunden zu Buche. Der Anrufer aus Deutschland zahlt den normalen Tarif ins deutsche Mobilnetz. Ein Großteil der Kosten geht zu Lasten des im Ausland angerufenen Mobilfunkteilnehmers, und zwar zwischen 50 Cent und 2 Euro pro Minute abhängig davon, wo sich der Angerufene gerade aufhält.

Fast weltweite Kooperation

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