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Geodaten

Geodaten – harmlose Bewegungsprofile oder Daten für die Stasi 2.0?

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Daten für Apple?

Übertrieben hingegen scheint da die Befürchtung, Nutzer von iPhones und iPads würden seit dem Betriebssystem iOS 4 auf Schritt und Tritt überwacht. Ist das System doch von Werk aus schon darauf eingerichtet, die Wege seines Benutzers aufzuzeichnen.

Doch wer soll hier wen überwachen? Das Handy seinen Besitzer? Die betreffende Datei mit dem Namen Consolidated.db gelangt beim Erstellen von Sicherungskopien über iTunes zwar auch auf den Rechner des Nutzers – und das unverschlüsselt –, doch nicht zu Apple oder sonst jemandem. Es sei denn, er benutzt iCloud, aber die mit diesem Service gespeicherten Daten sind für die Anbieter grundsätzlich tabu.

Zu dem Grund für die Speicherung von Geodaten auf dem eigenen Handy gibt es nur Vermutungen. Eine lautet, sie könnte mit dem Test eines Dienstes zusammenhängen, über den sich gestohlene Geräte wiederfinden ließen. Kritiker hingegen behaupten, Apple würde die Daten irgendwann für ortsgebundene Werbung nutzen. Die Frage bleibt hier nur, wie.

 

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wissen.de-Autor Jens Ossa, Nov. 2012
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