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Geld sparen

Wie funktioniert es richtig?

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Der Vorteil eines Sparbuchs liegt darin, dass es eine sehr sichere Anlage ist. Das bedeutet, dass die veranschlagten Zinsen nach dem Abschluss nicht mehr negativ geändert werden können. Wer also einem Zinssatz von 1,5 Prozent zugestimmt hat, wird diesen auch nach zehn oder 15 Jahren noch besitzen. Dieser Effekt ist einmalig und kann bei den anderen Konten nicht in Anspruch genommen werden. Leider liegen die Zinssätze bei einem Sparbuch derzeit nicht hoch. Mit einem Satz von 1,5 Prozent gelangen viele Banken schon an ihr Limit. Auch gelangen die Kunden nur beschränkt an ihr Geld. Die meisten Banken besitzen ein monatliches Auszahlungslimit. Wer also schnell an sein gesamtes Vermögen kommen möchte, wird bei einem Sparbuch nicht glücklich sein. 
 
Das Tagesgeldkonto – der Alleskönner
Das Tagesgeldkonto ist derzeit der Sieger im Bereich des Sparens. Mit einem maximalen Prozentsatz von derzeit 1,85 Prozent kann mit einem solchen Konto auf beste Weise gespart werden. Das Tagesgeldkonto hat zudem den Vorteil, dass das Geld jederzeit in kompletter Summe abgehoben werden kann. Somit stellt das Tageskonto eine lohnende Alternative zum Sparbuch dar. Allerdings fragen sich jetzt sicher einige Menschen, wieso manche Personen noch zu einem Sparbuch greifen, wenn das Tagesgeldkonto doch in nahezu allen Punkten überwiegt. Stichwort ist hier „nahezu“ – das Tagesgeldkonto hat zwar einen höheren Zinssatz, doch kann dieser jederzeit vom Bankunternehmen verändert werden. Während bei einem Sparbuch keine Änderung erlaubt ist, gibt es beim Tagesgeldkonto keine Regelung, welche eine solche Veränderung verbietet. Wer sein Geld also langfristig und sicher anlegen möchte, der sollte lieber zum Sparbuch greifen. Wer jetzt auf den Zug mit den höheren Zinsen aufsteigen möchte, ist bei einem Tagesgeldkonto besser bedient.
 
Im Vergleich zum Girokonto kann mit einem Tagesgeldkonto auch keine Überweisung gemacht werden. Auf diesem Konto lässt sich das Geld lediglich einzahlen und ablegen. 
 
Vorteile des Tagesgeldkontos
  • Hohe Zinssätze von bis zu 1,85 Prozent
  • Monatliche Verzinsung möglich
  • Auszahlung ohne Limit
 
Nachteile eines Tagesgeldkontos
  • Zinssatz kann sich jederzeit ändern
 
Wichtige Merkmale zum Tagesgeldkonto
Wer ein Tagesgeldkonto einrichtet, sollte in erster Linie auf den Zinssatz achten. Je höher dieser ist, desto mehr Geld kann durch das Sparen erwirtschaftet werden. Allerdings ist es ratsam, auch auf das Kleingedruckte zu achten. So bieten viele Banken zwar einen hohen Zinssatz an, zahlen die Zinsen allerdings nur jährlich aus. Bei einem Sparbuch ist das gang und gäbe, bei einem Tagesgeldkonto sollte das allerdings nicht sein. Wer sein Geld kurzfristig verzinsen möchte, sollte also ein Tagesgeldkonto mit monatlicher Verzinsung wählen. Sie sind zwar selten, allerdings können hier auch kleine Summen erfolgreich angelegt werden. 
 
Desweiteren kommt es darauf an, wie Neukunden verzinst werden. Oftmals wird mit hohen Zinseffekten geworben, im Kleingedruckten steht dann aber eine maximale Dauer von Monaten, wie lang dieser Zinssatz garantiert ist. Wie tief er dann fällt, kommt immer auf die jeweilige Bank an. Beim Eröffnen eines solchen Tagesgeldkontos sollte ein Blick auf solche Dinge geworfen werfen. 
 
Wenn dennoch einmal eine falsche Entscheidung getroffen wurde, ist dies kein Beinbruch. Ein Tagesgeldkonto ist meist kostenlos und wird ohne monatliche Gebühren betrieben. Beim Wechsel kann das Geld in voller Summe abgehoben und auf ein neues Konto transferiert werden. Eine Kündigung ist nur dann nötig, wenn sie gezielt erwünscht ist. Ohne anfallende Kosten schließen die Banken das Konto meist von selbst, wenn mehrere Monate oder Jahre kein Geld angelegt wurde. 
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