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Frühwarnsystem soll 2008 starten

Für die Menschen am Indischen Ozean gehören Tsunamis beinahe zum Alltag. Als Konsequenz aus der Flutkatastrophe vom Dezember 2004 , die mehr als 200.000 Todesopfer forderte, wurde der Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems beschlossen. Entwickelt, geplant und gebaut wird das System in Deutschland. Die Gesamtkoordination liegt beim GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ). Das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) hat die Koordinierung  „Ozean-Instrumentierung" übernommen.

Von Anfang an am Aufbau des Frühwarnsystems beteiligt ist Professor Ernst Flüh vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR in Kiel. Im November letzten Jahres hat er mit seinem Team die ersten GPS-Bojen für das Tsunami-Frühwarnsystem am Eingang der Sunda Strait – der Meerenge zwischen Java und Sumatra – platziert. Wir haben ihm nach dem Stand der Dinge gefragt. 

 

Herr Professor Flüh: Wie weit sind die Arbeiten zum Tsunami-Frühwarnsystem?

Die Arbeiten laufen planmäßig.  Abgesehen von den üblichen kleinen Verzögerungen. Derzeit sind wir noch mitten in der Testphase.

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von Michael Fischer, wissen.de
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