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Friedenspreisträger

Wolf Lepenies erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2006

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Geehrt wurde Wolf Lepenies unter anderem mit dem Alexander-von-Humboldt-Preis für seine Verdienste um die deutsch-französische wissenschaftliche Zusammenarbeit (1984), dem Karl-Vossler-Preis (1998), dem Leibniz-Ring (1998), dem Joseph-Breitbach-Preis der Mainzer Aka-demie der Wissenschaften für sein Lebenswerk (1998), dem Theodor-Heuss-Preis gemeinsam mit Andrei Plesu für ihr europa- und demokratiepolitisches Engagement (2000) sowie mit der Leibniz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2003). 1994 hielt er in der Frankfurter Paulskirche die Laudatio auf den Friedenspreis-träger Jorge Semprún.

 

Mit seinen Werken „Melancholie und Gesellschaft“ (1969), „Das Ende der Naturgeschichte“ (1976) und zur Soziologie der Gesellschaft im 19. Jahrhundert lieferte Wolf Lepenies wichtige Beiträge zum modernen gesellschaftlichen Selbstverständnis. 1981 brachte er das vierbändige Werk „Geschichte der Soziologie“ mit Studien zur kognitiven, sozialen und historischen Identität dieser Disziplin heraus. Als sein Hauptwerk gilt die Studie „Die drei Kulturen. Soziologie zwischen Literatur und Wissenschaft“ (1985) über die Etablierung der Sozialwissenschaften und ihre nationaltypischen Besonderheiten in England, Frankreich und Deutschland. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Lepenies mit seiner Biographie über den französischen Literaturkritiker „Sainte-Beuve. Auf der Schwelle zur Moderne“ (1997) bekannt. Sein neuestes Buch „Kultur und Politik. Deutsche Geschichten“ über das prekäre Verhältnis von Politik und Kultur zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert erscheint im Juli 2006.

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