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Firmenwagen: Was müssen Arbeitnehmer beachten?

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Versteuerung von Firmenwagen

Erlaubt der Arbeitgeber auch die Privatnutzung des Dienstwagens, müssen Arbeitnehmer diese selbst auf bestimmte Weise versteuern. Denn die private Nutzung eines Firmenwagens gilt als geldwerter Vorteil.

Für die Versteuerung eines Firmenwagens gibt es zwei Möglichkeiten. Es sollte allerdings vor Beginn eines Kalenderjahres mit dem Arbeitgeber vereinbart werden, nach welcher Methode vorgegangen werden soll. So lässt sich diese bei Bedarf rechtzeitig beim Finanzamt beantragen. Innerhalb des Kalenderjahres ist es nämlich nicht möglich, die aktuell geltende Besteuerungsmethode für das Firmenauto zu ändern.

  • Die pauschale 1-Prozent-Methode: Bei dieser Besteuerungsmethode muss monatlich ein Prozent des Brutto-Listenneupreises für die Privatnutzung des Firmenwagens als Steuer an das Finanzamt abgeführt werden. Auch bei Gebrauchtwagen gilt der Listenneupreis als Berechnungsgrundlage. Dies beschloss der Bundesfinanzhof im Jahr 2013. Wenn Arbeitnehmer sich für die Ein-Prozent-Methode entscheiden und mit dem Firmenauto zur Arbeit fahren, müssen sie zugleich 0,03 Prozent dieses Listenpreises pro Entfernungskilometer zum Arbeitsplatz versteuern.
  • Versteuerung nach den tatsächlichen Kosten: Wenn die Privatnutzung des Dienstautos nach den tatsächlich entstandenen Kosten versteuert wird, fallen nur genau für diesen Anteil Steuern an. Die zu versteuernde Summe beinhaltet alle Fahrzeugkosten, die in diesem Zusammenhang entstanden sind, also auch den Abschreibungsbetrag. Als Grundlage für die Versteuerung nach dieser Methode dient das Fahrtenbuch, in dem gewissenhaft alle Fahrten mit dem Dienstwagen dokumentiert werden sollten.
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