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Europäisches Labor im Weltraum

Vier Jahre nach Fertigstellung nimmt Columbus im All seine Forschung auf

Das europäische Raumlabor Columbus hat nach vier Tagen im All an der ISS angedockt. Nachdem der Start wegen technischer Probleme mehrere Male verschoben werden musste, lief der Countdown für das Space Shuttle Atlantis am 7. Februar 2008 um 20.45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (14.45 Uhr Ortszeit) am Kennedy Space Center (Florida). Die Internationale Weltraumstation wird nun endlich zum Forschungsstandort ausgebaut. Mit an Bord der Atlantis sind der deutsche Astronaut Hans Schlegel und sein französischer Kollege Léopold Eyharts.

Was steckt hinter dem Projekt „Columbus“?

Das Space Shuttle Atlantis fliegt Columbus zur ISS
Das Raumlabor Columbus ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Deutschland war und ist maßgeblich am Bau, dem Betrieb und der Nutzung von Columbus beteiligt. Mit einer geplanten Lebenszeit von zehn Jahren ist Columbus das erste europäische Raumlabor für die Langzeitforschung unter Weltraumbedingungen. Das Columbus-Kontrollzentrum befindet sich im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Am Bau der Columbus waren 41 Firmen aus zehn Nationen beteiligt.

 

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von Michael Fischer, wissen.de/Quelle: DLR
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