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Europäische Konsumwerte

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Ebenso will der Konzern seine schon starken Gewinnmargen weiter optimieren - auf 16 Prozent pro Jahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Unilever BestFoods bei einem Umsatz von rund 51Milliarden Euro einen Gewinn nach Steuern und Abschreibungen von rund 550 Millionen Euro einfahren. Die Aktie hat sich trotz kurzfristiger Turbulenzen Ende Juli im derzeit so schwierigen Börsenumfeld gut gehalten und notiert derzeit bei rund 60 Euro - nur rund 20 Prozent vom 1998er Allzeithoch entfernt. Auf dem aktuellen Niveau ist Europas führender Konsumgüterhersteller mit rund 135 Milliarden Euro bewertet.

Nestlé

Es gibt nicht viele Nahrungsmittel, für die die Schweizer außer ihrem legendären Käse weltberühmt sind. Nestlé, Europas zweitgrößter Konsumgüterhersteller, schickt sich seit mehr als hundert Jahren an, auch einem Bereich der Genussmittel nachhaltig seine Visitenkarte abzugeben - und hat, wie allein Nescafé beweist, durchschlagenden Erfolg.

Begonnen hat die traditionsreiche Geschichte Nestlés tief im 19. Jahrhundert: Bereits 1867 entwickelte Gründer und Namensgeber Henri Nestlé die erste Säuglingsnahrung namens "Henri Nestlés Kindermehl". Sieben Jahre später starteten Nestlés Aktivitäten durch eine andere Gesellschaft auch in Deutschland: In Rickenbach bei Lindau am Bodensee beginnt die Anglo-Swiss Condensed Milk Company mit der Herstellung einer gesüßten Kondensmilch unter dem noch heute bestehenden Markennamen "Milchmädchen", während sich die in Vevey gegründete Farine Lactée Nestlé in den Folgejahrzehnten als deutsche Nestlé-Niederlassung in Berlin etabliert. 1905 kommt es schließlich zur Fusion der beiden Konzerne.

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Nils Jacobsen
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