wissen.de
Total votes: 6
  • Send by email
wissen.de Artikel

Escort - was macht diesen Beruf aus?

Die Arbeit als Escort ist interessant und abwechslungsreich, doch für viele Menschen ist nicht ganz klar, wo sich die Grenze zur Prostitution ziehen lässt. Letztendlich können Prostituierte durchaus als Escort arbeiten, andersherum funktioniert das jedoch nicht unbedingt. Zudem gibt es freilich Unterschiede im Business an sich. Dieser Artikel beschäftigt sich daher mit seriösen Escortagenturen, die ihre Damen und Herren wahlweise fest anstellen oder aber - angemeldet und versichert - frei beschäftigen. Bei diesen Modellen ist die Abgrenzung deutlich einfacher und das komplexe Berufsbild lässt sich herausstellen.

Sektgläser beim Anstossen
Escort-Damen haben einen sehr abwechslungsreichen und vielseitigen Job.

Escort - der Begleitservice und Unterhaltung

Der größte Unterschied zur reinen Prostitution ist die Zeit. Die Arbeit als Escort lässt sich nicht in Minuten fassen, sondern geht in die Stunden. Es geht nicht um die Menge an Männern oder Frauen, die an einem Tag, in einer Nacht beglückt werden, sondern um die Qualität der Zeit mit einem einzigen Kunden. Denn dieser bucht einen Escort Service in Deutschland aus verschiedenen Gründen:

  • Begleitung - häufig werden Escortdamen als Begleitung gebucht. Sie sollen Geschäftsreisende während der Reise beschäftigen, zu einem Dinner begleiten oder auch in der Freizeit mit einer Stadtführung, Touren durch die Region oder zu einem besonderen Anlass begleiten. Unabhängig vom geschäftlichen Auftritt kann die Begleitung natürlich auch nur als Gesellschaft gebucht werden. Wer nicht allein zu einem Konzert, ins Theater oder zu einer anderen Veranstaltung gehen möchte, der kann eine Escortagentur um eine Dame bitten.
  • Unterhaltung - im Mittelpunkt steht die Unterhaltung des Kunden. Und diese wird häufig auf einem hohen Niveau gewünscht. Die wenigsten Escortkunden suchen eine Begleitung, die als reine »Armdekoration« dient, sondern sie wünschen sich vielseitige und tiefgründige Gespräche. Daher sind gute Escortdamen oft sehr gut gebildet, gehen einem Studium nach oder arbeiten hauptberuflich in einer hohen Position. Das Wissensgebiet muss breit gefächert sein, da die Gespräche von aktuellen Tagesthemen, zur Politik, über den Sport bis hin zu Reisen oder der Kunst handeln können.
  • Erlebnis - die Buchung der Escortdame sollte ein Erlebnis sein. Wie dieses aussieht, bestimmt der Kunde und legt es zumeist schon im Vorfeld fest. Mit Erlebnis ist nun kein besonderes Event gemeint, sondern schlichtweg der Fakt, dass die Stunden mit der Begleitung erlebnisreich, interessant und unterhaltsam sind.

Aus diesen Punkten wird schon ersichtlich, dass Escortdamen mehr bieten müssen, als reine Prostituierte. Sie selbst müssen vielen Themen gegenüber aufgeschlossen sein und sich als vielseitig und gebildet erweisen. Das Alter spielt übrigens gar keine so große Rolle. Sicherlich sind viele Escortbegleitungen in den 20ern oder 30ern, doch gibt es eine ebenso große Nachfrage nach älteren Damen und Herren, die die Kundschaft im reiferen Alter beglücken.

Die zweite Seite - es darf auch mehr sein

Und was ist mit dem sexuellen Aspekt des Escorts? Dieser kann stets enthalten sein - er muss es jedoch nicht. Etliche Escortagenturen stellen es ihren Escortbegleitungen völlig offen, ob sie sich sexuell mit einem Kunden einlassen. Diese Tatsache wird direkt im Vorfeld geklärt und später auch berücksichtigt. Dasselbe gilt für sexuelle Praktiken, die ausgeschlossen werden müssen. Grundsätzlich spielt der Sex bei Escortangeboten jedoch eine eher zweitrangige Rolle, da er bei vielen Buchungen das »i-Tüpfelchen« nach einem gelungenen Abend ist. Natürlich können Kunden eine Dame auch ausschließlich für eine Nacht im Hotel buchen. Die Unterschiede zur Prostitution:

  • Keine Pflicht - Escortbegleitungen können vorab klären, ob sie sexuelle Bereiche abdecken oder nicht. Zugleich können sie durchaus ein Kundentreffen abbrechen, wenn dieses für sie unangenehm oder gefährlich wird.
  • Hotel - zumeist wird für den sexuellen Aspekt ein Hotel aufgesucht. Dieses ist hochklassig und wird vor dem Termin von der Begleitung auf Kundenkosten gebucht.
  • Absprache - häufig wird bereits vor dem Termin abgestimmt, ob und welche sexuellen Dienste erfüllt werden. Während des Termins obliegt es ebenfalls der Begleitung, zuzustimmen oder den Termin abzubrechen.
  • Zeit - die zeitliche Komponente ist natürlich die wichtigste. Wird der Dienst mitsamt eines Essens, der Abendgestaltung oder anderen Aspekten gebucht, handelt es sich praktisch um ein Date, welches mit Sex endet. Bucht der Kunde nur die sexuelle Komponente, sind dennoch Gespräche inbegriffen. Bei solchen Terminen steht der Kunde natürlich absolut im Mittelpunkt und wird in allen Belangen verwöhnt. Massagen, selbst Kuschelstunden sind möglich.

Freilich lässt sich nicht pauschal sagen, wo sexuelle Dienste anfangen und wo sie aufhören. Jede Agentur und auch jede Escortbegleitung hat eigene Regeln und eigene Tabus. Escortdamen können jedoch - im Gegensatz zu vielen Prostituierten - Offerten ablehnen und Praktiken ohne Zwang oder Furcht ausschließen.

Kunden sollten daher bei der Suche nach einer Escortbegleitung auch die Agentur genauer prüfen und schauen, in welchem Verhältnis die Damen und Herren zu ihr stehen. Oftmals ist es möglich, seine eigenen Vorstellungen und Wünsche genau zu formulieren und schon vorab zu klären, sodass beim Treffen später nichts schiefgeht. Wer bestimmte Vorstellungen zu Gesprächsthemen hat oder sich eine Begleitung für ein spezielles Event sucht, der sollte die notwendigen Fakten gleich bei der Auswahl klären, sodass die Begleitung passend ausgewählt werden kann.

Essen
Erotische Dienste sind beim Escort kein muss, aber dennoch nicht selten.

Fazit - ein interessantes Berufsbild

Von Studenten bis hin zu Managern - kaum ein Job wird von solch einer vielschichtigen Masse bedient, wie der Escortservice. Die Damen und Herren besitzen oftmals eine hohe Bildung, sind wortgewandt, vielseitig und interessiert. Für Escortkunden bietet der Service die Möglichkeit, eine angenehme und unterhaltsame Begleitung zu erhalten und sich für einige Stunden im Mittelpunkt des Geschehens zu fühlen. Der sexuelle Aspekt ist übrigens keine Pflicht und kann durchaus ausgeschlagen werden. Wer sich auch in den Laken im Mittelpunkt fühlen möchte, der ist bei vielen Escortagenturen jedoch an der richtigen Stelle. Im Gegensatz zu einer Prostituierten geht es beim Escortservice nicht um eine möglichst schnelle Befriedigung, sondern um eine längere Unterhaltung. Über welchen Zeitraum sich der Dienst erstreckt, hängt von der Buchung ab. Hier sind zwei Stunden möglich, aber auch mehrere Tage.

Total votes: 6
  • Send by email