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Erste Titel für Natur des Jahres

Jedes Jahr erklären verschiedenen Organisationen Tiere, Pflanzen oder gar ganze Landschaften für schutzwürdig. Damit weisen sie auf deren Bedrohung oder die Zerstörung eines Lebensraums hin. Waldkiefer, Turmfalke, Elch, Bach-Nelkenwurz und Puppenkernkeule machen den Anfang.

Der Überlebenskünstler: Die Gemeine Waldkiefer ist Baum des Jahres 2007

Mit der Wahl der Waldkiefer würdigte das Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) eine bescheidene und zähe Schönheit, so Kuratoriumschef Silvius Wodarz. Sie komme selbst mit ungünstigen Lebensbedingungen und sogar langer Trockenheit zurecht.

Die Anpassungsfähigkeit der Waldkiefer kennt in der Tat viele Ausprägungen: In Regionen mit viel Schneefall entwickeln sich die Baumkronen schlanker, in windanfälligen Lagen, z. B. an der Küste oder im Hochgebirge, flachen die Kronen einseitig ab. Selbst in Felsritzen kann die Waldkiefer wachsen, bleibt allerdings sehr klein. Die Trumpfkarte des Baumes ist demnach eindeutig ihre Anspruchslosigkeit und Anpassungsfähigkeit an Klimaextreme, die die Besiedelung von Freiflächen und extremen Standorten -  z. B. nach Waldbränden -  wo andere Bäume keine Chance haben, ermöglicht.

 

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von Michaela Wetter, wissen.de
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