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Elbschifffahrt: Ökonomie vs. Ökologie

Elbschifffahrt mit Hindernissen: Wie schwierig es ist, auf ökologischer Basis Güter zu transportieren

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Elbtal von der Bastei aus gesehen

Die Elbe ist nach dem Rhein der längste deutsche Fluss – und eines der ältesten und meistgenutzten Verkehrssysteme. Ihre rund 1.150 Kilometer stehen nicht nur für einen seit Jahrtausenden genutzten Kulturraum, sondern auch für eine ausgeprägte Tier- und Pflanzenwelt. Doch die starke Belastung durch den Menschen macht der Elbe zu schaffen. Welche Probleme hat der Fluss, und welche Lösungsansätze gibt es? Wissen.de hat sich eine aktuelle Studie vorgenommen.   

 

Strom und Stromschifffahrt

Die Elbe hat mehrere Quellen, die alle in Tschechien liegen. Nach Aufnahme mehrerer Flüsse wie Moldau, Saale und Havel mündet sie schließlich in die Nordsee ein; davor erweitert sie sich auf bis zu 15 Kilometer Breite. Ihr ökologischer Zustand galt lange Zeit als hochproblematisch, da Schwermetalle und andere Schadstoffe die Wasserqualität stark belasteten. Dies lag nicht zuletzt an den Einleitungen, die auf dem Gebiet der DDR vorgenommen worden waren und seit der Wiedervereinigung nach und nach wegfielen . Trotzdem gibt die Elbe noch immer Anlass zur Sorge. Ihr Zustand gilt als „mäßig bis unbefriedigend“ – das entspricht den Stufen 3 und 4 der fünfstufigen EG-Klassifikation. Der Grund hierfür, so ein Bericht des Bundesumweltamts aus dem Jahr 2011, ist weniger die Wasserqualität als der Zustand des Flussbetts und die Art des Flussverlaufs. Es fehlt nicht nur an Strömungsdynamik, sondern auch an natürlicher Vielfalt, was die unterschiedlichen Lebensräume im und am Fluss betrifft. Einer der Gründe hierfür ist die Elbschifffahrt.

 

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von wissend.de-Autor Dr. Kai Jürgens
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