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Einzigartiges Ökosystem

Das Wattenmeer wird zum Welterbe ernannt

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Doch das Wattenmeer von den Niederlanden über Deutschland bis Dänemark ist nicht einzigartig, sondern es gibt über 100 Flachküsten in den gemäßigten Zone. In den tropischen Zonen sind flache Küstengebiete zumeist mit Mangroven überwachsen und werden nicht Wattenmeer sondern Gezeitenwälder genannt. Das nordeuropäische Wattenmeere entstanden in erster Linie mit dem Anstieg des Meeresspiegels infolge der Erwärmung nach der letzten Eiszeit. Besonders bei Sturmfluten brach das Meer ins Land hinein. Dadurch entstanden Flachwasserzonen, die bei Ebbe trocken fielen. Das ist das Watt. Vorgelagerte, höhere gelegenen Küstenlinien wurden dadurch zu Inseln.

Geographische Lage

Die Schleswig- Holsteinische Nordseeküste mit den nordfriesischen Inseln und der

Der Nationalpark Wattenmeer erstreckt sich entlang der gesamten Nordseeküste Deutschlands von der dänischen bis zur niederländischen Grenze. Auf deutschem Gebiet teilt sich der Naturpark, der gleichzeitig auch Nationalpark ist, auf drei Bundesländer auf, die jeweils einen Teil des Parks verwalten: Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Hamburg hatte übrigens seine Unterstützung für die Unesco-Bewerbung zurückgezogen, wegen der geplanten Elbvertietung. Der Nationalpark Wattenmeer umfasst dabei im Prinzip die kompletten Küstengebiete und die vorgelagerten Inseln. Ausgenommen davon sind die Mündungen von Elbe, Weser und Ems, Teile der Jade und der Halligen sowie die nordfriesischen Inseln. Der Nationalpark reicht dabei teilweise bis zu 30 km in die offene Nordsee hinein.

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aus der wissen.de-Redaktion
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