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Ein zuverlässiges Arbeitstier

Der Name Hasselblad steht auch in den schnelllebigen Zeiten der digitalen Fotorevolution wie keine andere Marke für überragende Qualität, höchste Zuverlässigkeit und enorme Vielfalt. Eine Hasselblad ist der Rolls Royce unter den Spitzenkameras, das Präzisionswerkzeug (vor allem) der Profis und nicht zuletzt – ein Kultobjekt für Fans.

Vor mehr als 60 Jahren, im Frühjahr 1940, fragte die schwedische Regierung den Kameraexperten Victor Hasselblad, ob er für militärische Zwecke eine erbeutete deutsche Kamera für Luftaufnahmen in gleicher Qualität nachbauen könne. Hasselblads berühmte, wenn auch wohl anekdotische Antwort lautete: „Nein, aber ich kann eine bessere bauen.“ Mit diesem Satz begann die bis heute dauernde faszinierende Geschichte der Hasselblad-Kameras. In einer Hinterhofwerktstatt konstruierte Victor Hasselblad die HK 7, mit der aus der Hand fotografiert wurde. Die Kamera hatte das Format 7x9 cm und arbeitete mit 80 mm-Film sowie zwei austauschbaren Objektiven, einem Zeiss Biotessar und einem Meyer Tele-Megor bzw. einem Schneider Tele-Xenar.

 

Die mit der HK 7 sehr zufriedenen Militärs orderten 1941 eine fest zu installierende Kamera bei Hasselblad mit größerem Format. Die Ska4 mit austauschbaren Filmmagazinen entstand.

 

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von Jörg Peter Urbach
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