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Dividende

Dividende stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "das zu Verteilende“. Von einer Dividende spricht man bei dem Anteil eines Gesellschafters am ausgeschütteten Bilanzgewinn einer Gesellschaft.

Vom Zins unterscheidet sich die Dividende dadurch, dass sie veränderlich ist und nur in den Jahren gezahlt werden darf, die mit Gewinn abschließen. Über die Gewinnverwendung und die Höhe beschließt die Hauptversammlung einer Gesellschaft oder die Gesellschafterversammlung einer GmbH.

Dividendenpapiere sind Wertpapiere mit Anspruch auf einen Gewinnanteil, der im Dividendenschein verbrieft ist. Der Dividendenschein wird mit der Aktie verkauft und dient auch zur Auszahlung anderer Ausschüttungen, zur Ausübung des Bezugsrechts und zur Ausgabe von Berichtigungsaktien.  

Die Dividendenpolitik umfasst die Festsetzung der Höhe des Dividendensatzes. Hierbei spielen besonders der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft und die Stabilität der Dividende sowie die Abwägung von Steuerfragen eine Rolle. Dabei sind gesetzliche Restriktionen zu beachten, z. B. in Form von Höchstdividenden oder steuerrechtlichen Regelungen. Weitere dividendenpolitische Entscheidungen betreffen den Auszahlungszeitpunkt und die Form der Auszahlung (bar oder in Aktien).

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aus der wissen.de Redaktion / Quelle: Der Brockhaus Wirtschaft
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