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Die süße Schlanke und das scharfe Rote – Zuckerschote und Radieschen

So schmeckt der April

Danke Winter, dass du uns sicherlich bald aus deinen Klauen befreien wirst, denn eigentlich hast du im April nichts mehr verloren. Vorrang vor Schnee und Frost haben in diesem Monat zwei Saisongemüse, knackig-süß und spritzig-feurig.

Drei Tage Hochgenuss

Zuckerschoten
Zuckerschoten
Im Grunde ist sie noch gar nicht reif, wenn sie geerntet wird. Aber so schmeckt sie am besten. Wie die Zuckererbse oder Brechbohne landet die Zuckerschote als Ganzes auf der Zunge. Dort entfalten Samen und Hülse ihre volle Süße, die dieser Erbsenart ihren Namen gibt. Eine ebenfalls verbreitete Bezeichnung lautet im Übrigen „Kefe“.

Zuckerschoten sind roh wie gegart ein Hochgenuss, dies jedoch nur etwa drei Tage nach Ernte oder Einkauf. Vorsicht ist außerdem beim Rohverzehr geboten: Nicht alle Menschen vertragen die so genannten Protease-Inhibitoren, die beim Kochen verschwinden. Sie können den Abbau von Eiweißen hemmen und damit zu Verdauungsstörungen führen. An Eiweißen nämlich mangelt es der Schote wahrhaftig nicht.

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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