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Vergängliche Sommerschönheiten

Sonnenblumen

Helianthus

Ein bunt blühender Garten, Vorgarten oder Balkon ist für viele das Sinnbild für den Sommer. Umso enttäuschender, wenn die Blütenpracht gen Herbst ein jähes Ende findet und traurig-verwelkt den Kopf hängen lässt. Hier spricht man meist von sogenannten einjährigen beziehungsweise annuellen Pflanzen (von lat. Plantae annuae).

 

Ein Jahr, ein Leben

Einjährige Pflanzen haben gewissermaßen nur ein Leben. Nach einer Vegetations- beziehungsweise Kulturperiode binnen einen Jahres sterben sie ab. Die meisten bunten „Sommerblumen“, die Hobbygärtner in der warmen Jahreszeit so erfreuen, keimen im Frühjahr, blühen im Sommer und verwelken im Herbst – der Pflanzenkörper bleibt also nicht erhalten. Deshalb nennt man sie auch die Sommerannuellen. Aber: Die Blumen bilden vorher Samen – und die sind so robust, dass sie problemlos im Boden überwintern können. Nach dieser Samenruhe geht die Vegetationsperiode der Nachkömmlinge dann im Frühjahr von vorne los. Das Wort einjährig ist übrigens nur begrenzt wörtlich zu nehmen: Einige Sommerblumen haben sogar eine weit kürzere Vegetationszeit.

 

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Lena Riemenschneider
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