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Die Schweiz und Hesse: eine wechselseitige Liebe

Das Tessin - Hesses Wahlheimat

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In der Schweiz wird Hesse zum Aquarellmaler

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Luganersee – Schweiz

Lago di Lugano im Kanton Tessin

Doch nicht nur die Leserschaft Hermann Hesses sollte von dessen Umzug ins Ticino profitieren. Auch für die Kunstliebhaber unter seinen Jüngern waren die vielen Jahre, die Hesse in der Schweiz verbrachte, ein Glück. Denn nachdem er bereits 1916 im Rahmen einer Psychotherapie zu malen begonnen und sich in Tempera, Kreide, Pastell und Öl versucht hatte, fand Hesse in der Schweiz seine Bestimmung als Maler im Aquarellieren. Die Motive seiner farbenfrohen Aquarelle waren Grotti (kleine Schankstuben, oft halb im Berg versteckt), leuchtende Rebberge, Kapellen und Dörfer, die „der ewige Wanderer“ bei seinen ausgedehnten Spaziergängen fand.

 

„Das Malen ist wunderschön, es macht einen froher und duldsamer. Man hat nachher nicht wie beim Schreiben schwarze Finger, sondern rote und blaue.“

 

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von wissen.de- Autorin Susanne Böllert
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