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Die psychoanalytische Theorie von Freud

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Die erste große Veröffentlichung Freuds “Die Traumdeutung“ (1900) basierte auf der Traumanalyse seiner Patienten und wurde von der Fachwissenschaft ignoriert. Freud ließ sich nicht beirren, veröffentlichte eine weitere Reihe von Büchern und nach und nach erwarb er sich wissenschaftliche Anerkennung. Dennoch war die Reaktion der Öffentlichkeit auf seine Psychoanalyse eher verhalten bis offen ablehnend, da Freud offen über Sexualität sprach und postulierte, dass auch Kinder eine Sexualität besitzen. Freud floh 1937 vor den Nationalsozialisten aus Österreich nach England; am 23.9.1939 starb er in London.

Freuds Theorie der Persönlichkeitsentwicklung

Freud befasste sich mit Gefühlen, insbesondere mit ihrer Funktion als Triebkraft der Entwicklung von Persönlichkeit. Freud war davon überzeugt, dass die Entwicklung eines Menschen über die psychosexuellen Phasen hinweg für die Persönlichkeitsentfaltung wichtig sei.

Gemäß seiner Theorie entstehen in jeder Phase zentrale Bedürfnisse, die bewältigt werden müssen. Im Unterschied zu Piaget ist Freud der Meinung, dass der Übergang von einer Phase zur nächsten biologisch festgelegt ist, d.h. der Übergang findet auch dann statt, wenn die Entwicklungsprozesse der zu Ende gehenden Phase noch nicht abgeschlossen sind. (Piaget vertritt die Auffassung, dass erst eine Stufe abgeschlossen werden muss, bevor die nächste beginnen kann.) Übereinstimmung zu Piaget besteht darin, dass die Phasen eine nicht veränderbare Reihenfolge bilden. Freud führt dies auf die körperliche Reifung zurück.

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