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Die Pendlerpauschale

"Der Weg ist das Ziel"

Berufsverkehr in Köln

Täglich schieben sich wahre Blechlawinen durch unsere Städte.

Die Pendlerpauschale ist ein Politikum! Als würden der aktuelle Arbeits- und Immobilienmarkt nicht schon genug Probleme mit sich bringen, müssen Pendler auch noch um faire Bedingungen bangen. Sie nehmen nicht nur lange, zeitraubende Wege auf sich – ihnen fehlt es auch an finanzieller Unterstützung, um Sprit und Verschleiß finanziell abdecken zu können. „Man könnte ja umziehen“ ist leichter gesagt als getan...

 

Steigende Kosten und längere Wege werden zur Existenzbedrohung

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Tanken wird immer teurer
Knapp 20 Mio. Deutsche müssen Arbeitswege von bis zu 50 km auf sich nehmen. Die Tendenz ist laut Statistik steigend. Bei einem Arbeitsweg von 30 km mussten Pendler im Jahr 2011 durchschnittlich 5.900 Euro berappen. Die Höchstgrenze für eine Entfernungspauschale, die ein Arbeitnehmer in Anspruch nehmen kann, liegt allerdings bei 4.500 Euro jährlich – und das auch bei einem Arbeitsweg von 150 km. Man bedenke: Nicht nur der Sprit, auch der Verschleiß kostet Geld.

Viele Tausende müssen sogar weit mehr als 50 km fahren, können aber aufgrund privater Verpflichtungen wie etwa hilfsbedürftigen Angehörigen, Ehrenämtern, der Berufstätigkeit des Ehepartners oder der Kinder wegen nicht in die Nähe des Arbeitsortes ziehen. Darüber hinaus liegt dieser häufig in urbanen Ballungsräumen, in denen Immobilien für Familien nahezu unerschwinglich sind. Dann ist es für Pendler oft das kleinere Übel, Fahrtkosten und Zeit auf sich zu nehmen.

 

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wissen.de-Autorin Lena Riemenschneider, Sept. 2012
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