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Die neuen Navis: Größe zählt doch!

Neue Navis – Alleskönner hinter der Windschutzscheibe

Nach anstrengender Fahrt einfach mal anhalten, die Rückenlehne herunterkurbeln und fernsehen. So ein Navigationsgerät ist ja schließlich nicht nur zum Navigieren da. Was die Neuheiten auf dem Markt sonst noch können? wissen.de stellt einige Features vor.

Das Maß entscheidet – grundsätzliche Veränderungen

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BECKER TRANSIT 50

Der reflektionsarme Touchscreen dieses Navigationsgerätes hat eine Diagonale vom 5 Zoll, also 12,7 cm.

Auf großen Strecken geht heute ohne Navi gar nichts mehr, der Autoatlas hat ausgedient. Und nicht nur das: Im Zeitalter der Smartphones weisen Navigationssysteme bei weitem nicht mehr nur den Weg. Die Funktionsliste ist lang, und die Fähigkeiten unterscheiden sich von Gerät zu Gerät. Besonders auffallend jedoch bei der neuen Generation: das große Display. Für den ADAC ein Makel, weil es dem Fahrer die Sicht nehme, für die Hersteller eine Verbesserung, da jetzt ja die Route viel besser zu sehen sei. Tatsache ist, es gibt mehr Platz für Zusatzinformationen, und aufgrund der höheren Auflösung sehen die Grafiken jetzt schicker aus als vorher. Tatsache ist aber auch, dass die Hersteller diesen Weg gehen mussten, um gegen navigationsfähige Smartphones zu punkten. Mit einer Diagonale von fünf Zoll (12,8 Zentimeter) verfügen die neuen Lotsen beinahe über doppelt so viel Fläche wie ihre Konkurrenten und die etwas kleineren von ihnen mit 4,3 Zoll (10,9 Zentimeter) immerhin noch über das Eineinhalbfache. Zum Vergleich: Die Vorgängermodelle maßen 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter)

Die Größe bietet mindestens zwei weitere Möglichkeiten: Nämlich in Fahrpausen gepflegt fernzusehen – manche Geräte besitzen einen DVB-T-Empfänger – und den Bildschirm aufzuteilen. Der sogenannte Split Screen macht sich besonders an unübersichtlichen Kreuzungen bezahlt, indem sich eine zusätzliche Detailkarte öffnet und die nötige Übersicht herstellt.

Eine weitere Funktion einiger neuer Navis, die weniger mit den Maßen zu tun hat, ist die Spracheingabe. Einfach das Ziel mündlich eingeben, und los geht’s. Jedoch gibt es hier noch qualitativ große Unterschiede.

 

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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