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Die letzten Stunden von Herculaneum

„Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte. Ich weiß nicht leicht etwas Interessanteres“ schrieb Johann Wolfgang von Goethe 1787 nach seinem Besuch in Herculaneum.

 

Dieses ambivalente Gefühl teilt sich auch dem Besucher der Ausstellung „Die letzten Stunden von Herculaneum“ mit. Sie versetzt den Besucher in die römische Kleinstadt am Golf von Neapel, die durch den Vesuvausbruch des 24./25. August 79 n. Chr. in einer einzigen Nacht verschüttet wurde.

 

Entlang von zehn Stationen macht der Besucher einen Rundgang durch die versunkene Stadt, von der heute noch zwei Drittel unter einer bis zu 30 Meter dicken Schicht aus verhärtetem Schlamm liegen.

Skelette erzählen von der menschlichen Katastrophe, organische Fundstücke vom Alltag, sensationelle Kunstwerke von der hochentwickelten Kultur.

Herculaneum schreibt Geschichte

Abendstimmung über Herculaneum
Die von Dieter Richter (Universität Bremen), Mitarbeitern des Westfälischen Römermuseums Haltern, der Berliner Antikensammlung sowie des Focke-Museums Bremen gemeinschaftlich konzipierte Ausstellung „Die letzten Stunden von Herculaneum“ zeigt die  Bedeutung Herculaneums, das seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert zu Unrecht oft im Schatten der Ausgrabungen Pompejis stand.
 

Erst in den letzten Jahren hat die Wissenschaft ein genaueres Bild von den Geschehnissen in den letzten Stunden von Herculaneum zeichnen können.

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