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Die Kraft-Wärme-Kopplung

Das eigene Kraftwerk im Keller

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Eine Zukunftstechnologie?

Grundsätzlich gibt es Systeme, die die Kraft-Wärme-Kopplung nutzen, in jeder Größe. Für Ein- bis Zweifamilienhäuser wird zumeist eine Mikro-KWK-Anlage in Frage kommen, die mit Erd- oder Flüssiggas betrieben wird. Ein entsprechender Anschluss, ein Aufstellplatz und ein Schornstein sind hierbei die Grundvoraussetzung. Der erzeugte Strom wird in erster Linie im Haus verbraucht, kann aber auch ins Netz eingespeist werden; aus diesem kommt auch der Nachschub, falls einmal doch Engpässe eintreten sollten. Auch sonst sorgt eine ausgeklügelte Technologie dafür, dass die nötige Leistung geliefert wird. In Deutschland helfen Zuschüsse und steuerliche Vorteile dabei, sich für das Kraftwerk im Keller zu entscheiden. Tatsächlich ist beabsichtigt, bis 2020 ein Viertel der Stromversorgung durch Kraft-Wärme-Kopplung zu bewältigen – ein weiterer Grund, sich diese Zukunftstechnologie einmal ausführlich vorstellen zu lassen.

wissen.de-Autor Dr. Kai Jürgens, Okt. 2012
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