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Die Kelten – zwischen Krieg und Kultur

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Ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts v. Chr. verebbte die expansive Flut der Kelten. Zahlreiche Stämme begannen mit der Gründung von „Oppida“ – befestigte städtische Siedlungen. Viele von ihnen zeigten für die damalige Zeit erstaunliches handwerkliches Geschick und wirtschaftliches Können. Kelten betrieben Viehzucht und Ackerbau, verarbeiteten Leder, töpferten und webten, stellten Glas her und gewannen Gold und Silber. Unter Tage bauten sie ebenso Salz ab wie Erz. Aus Letzterem produzierten sie Eisen und stellten daraus ihre Waffen her.

 

Krieger und Druiden

Die Kelten galten als erfolgreiche Krieger. Mehrfach besiegten sie die Etrusker und 387 v. Chr. unter dem Heerführer Brennus in der Schlacht an der Allia auch die Römer. Die Krieger bzw. Ritter hatten bei den keltischen Stämmen eine machtvolle Position. Die Entscheidungen trafen allerdings meist die Druiden. Sie waren Priester, Mediziner, Richter, Naturforscher und Lehrer in einem. Bis zu 20 Jahre soll die Ausbildung zum Druiden gedauert haben. Caesar hat in seinem Buch „Der gallische Krieg“ (De bello Gallico) diesem Stand ein literarisches Denkmal gesetzt.

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von Michael Fischer, wissen.de
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