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Die Kelten in Irland

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Keltisch bzw. Gälisch sprechen heute nur noch etwa 22.000 Iren, vor allem an der Westküste. Doch auch in der Zeitung oder im Radio, im Fernsehen und auf Ortsschildern taucht es immer wieder auf - schließlich ist Gälisch als zeichen der Traditionsverbundenheit neben Englisch die offizielle Landessprache Irlands.

Zu den keltischen Monumenten der Insel werden u. a. die gewaltigen steinernen Anlagen von Knowth, Dowth und vor allem Newgrange gezählt. Obwohl es längst nicht erwiesen ist, dass diese vor über 5000 Jahren von Kelten errichtet wurden.

Neben der Harfe, ist das so genannte Keltenkreuz wohl eines der am meisten mit Irland verbundenen Symbole. Der kreisrunde Ring mit Kreuz verbindet heidnischen und christliche Motive. Als mächtige Hochkreuze sind sie in vielen Orten Irlands – wie in Kells – zu finden und natürlich fester Bestandteil der Friedhöfe.

Den christlichen Glauben haben die Iren übrigens britisch-keltischen Mönchen zu verdanken. Später waren es dann irische Mönche, die große Teile Europas christianisierten. 

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von Michael Fischer, wissen.de
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