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Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

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Was passiert, wenn man später ein Pflegefall wird?

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Kasse gehört zugleich der gesetzlichen Pflegeversicherung an. Diese Versicherung dient der sozialen Absicherung von Pflegebedürftigen. Der Beitragssatz beträgt derzeit 1,7% vom monatlichen Bruttoverdienst. Art und Umfang der Leistungen richten sich nach der Schwere der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe) und ob häusliche oder stationäre Pflege in Anspruch genommen wird. Bei Pflegestufe I wird ein monatliches Pflegegeld von 205 Euro gezahlt, bei Pflegestufe II sind es 410 Euro und bei Stufe III (Schwerstpflegebedürftige) 665 Euro. Daneben besteht die Möglichkeit, ähnlich gestaffelte Pflegesachleistungen in Anspruch zu nehmen.

Für wen empfiehlt sich eine Pflegezusatzversicherung?

Unversehens ein Pflegefall zu werden, das kann jedem passieren. Eine private Pflegezusatzversicherung empfiehlt sich für diejenigen, die möglichst lange zu Hause ambulant gepflegt werden möchten, einen hohen Anspruch an die Pflege stellen, große Verpflichtungen haben oder die das Ersparte nicht zur Kostenübernahme verwenden wollen. Bei privaten Pflegezusatzpolicen gibt es sowohl bei den Leistungskatalogen als auch bei der Gebührenhöhe erhebliche Unterschiede. Vor Abschluss sollten daher immer mehrere Angebote eingeholt werden. Übrigens: Die Beiträge zu einer Pflegezusatzversicherung können in der Steuererklärung als Vorsorgeaufwendung geltend gemacht werden.

Was gilt ab 1. Juli 2005 für die Leistungen zum Zahnersatz?

Ab 1. Juli 2005 zahlen gesetzlich Versicherte für Zahnersatz einen zusätzlichen Beitragssatz von 0,9 Prozent des Bruttoeinkommens. Da die Krankenkassen per Gesetz verpflichtet sind, ihre Beiträge entsprechend zu senken, ergibt sich für den Versicherten real eine zusätzliche Belastung von 0,45 Prozent. Ausgenommen von der Beitragsanhebung sind mitversicherte Familienmitglieder und Bezieher von Arbeitslosengeld II.

Sie wissen noch nicht, welche Form der Krankenversicherung für Sie die Richtige ist? Informationen über Vor- und Nachteile der beiden Versicherungsformen finden Sie hier.

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Michael Fischer
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