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Die besten Erfindungen bei James Bond

Technikspielereien in den Bondfilmen von James Bond jagt Dr. No bis Stirb an einem anderen Tag

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Die Meldung dürfte kaum überraschen. Die Erfindungen, derer sich Bond bedient, sind stets auf dem allerneuesten technischen Stand, und ihre Verwendung in den Filmen war letztlich nur der Auslöser dafür, dass so manche auch Eingang in die Alltagswelt fanden. Bei den James-Bond-Filmen handelt es sich keineswegs um Science-Fiction, weshalb Albert »Cubby« Broccoli, einer der Produzenten der Serie und die treibende Kraft hinter ihrem Erfolg, sie auch gern als »Science-Fact« bezeichnete. »Die Bond-Filme sind um fünf Minuten in die Zukunft hineinverlegt«, sagt er. »Man kann mit den bestehenden technischen Möglichkeiten alles machen, vorausgesetzt man investiert entsprechende Summen in ihre Entwicklung.« Allem Anschein nach ist die Q-Abteilung, dem britischen Steuerzahler sei’s gedankt, finanziell bestens ausgestattet, und die besagten »entsprechenden Summen« werden das scheinbar Unmögliche Realität werden lassen.

 

Der Diplomatenkoffer, der Bond zu Beginn des Films Liebesgrüße aus Moskau (1963) ausgehändigt wird, rettete ihm dank eingebautem Wurfmesser und Tränengaspatrone mehr als einmal das Leben. Das Kinopublikum zeigte sich restlos begeistert, und Bonds Besuche bei Q gehörten schon bald zu den Highlights der Filmreihe. In Goldfinger (1964) erhält Bond mit dem Aston Martin DB5 sein erstes maßgeschneidertes Spezialfahrzeug, das wohl berühmteste Auto der Welt. Es bietet neben eher praktischen Ausstattungsmerkmalen wie drehbaren Nummernschildern und schusssicheren Scheiben auch ausgefallenere Bond-typische Extras: Nebelwand- und Ölteppichdüsen, Maschinengewehre und einen Schleudersitz. (»Schleudersitz? Das ist doch wohl ein Scherz!«, sagt Bond grinsend. Darauf Q’s knappe Antwort: »Ich scherze nie, wenn es sich um meine Arbeit handelt, 007.«) Als 1986 der Bond-Darsteller Timothy Dalton den Aston Martin V8 in Empfang nahm, hatte man die ausfahrbaren Reifenschlitzer in den Radnaben des Vorgängermodells mit Schneekufen und Raketenwerfern ersetzt – klar, dass die Q-Abteilung niemals schläft.

 

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© 20th Century Fox, übersetzt von Christian Kennerknecht
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