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DATEN DER WELTGESCHICHTE

17. 12. 1999

Deutschland/International

Wirtschaft und öffentliche Hand der Bundesrepublik werden in eine Bundesstiftung zu gleichen Teilen insgesamt zehn Milliarden Mark einbringen, um ehemaliger Zwangsarbeiter unter dem nationalsozialistischen Regime zu entschädigen. Hierauf einigten sich in Berlin die Vertreter der Opfer und der US-Regierung mit der deutschen Seite, die der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff als Unterhändler vertrat. Die Verteilung der Gelder an die überlebenden rund 240 000 sog Sklavenarbeiter und eine Million Zwangsarbeiter, mit der noch im Jahr 2000 begonnen werden soll, bleibt zunächst umstritten.

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