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DATEN DER WELTGESCHICHTE

16. 7. 1338

Deutsches Reich/Avignon

Im Streit zwischen Papsttum und deutschem König- oder Kaisertum sprechen sich die Kurfürsten für ihren König und ihre eigenen Wahlrechte aus. Der Kurverein zu Rhens bestreitet jedes Einmischungsrecht des Papstes bei der deutschen Königswahl. Kaiser Ludwig IV., der Bayer, geht im Einklang mit einem Reichstag in Frankfurt am 4. 8. noch einen Schritt weiter: In den „Licet Iuris“ spricht er dem gewählten deutschen König alle kaiserlichen Rechte zu. Der Kaiser benötigt weder die Krönung noch die Bestätigung durch den Papst. Diese Interpretation wird wegweisend für die weitere Geschichte des deutschen Kaisertums.

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