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Der energetische Fingerabdruck

Seit 1. Juli 2008 ist der Energieausweis Pflicht

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Den Energiepass gibt es in zwei Varianten: als "Bedarfspass" und als "Verbrauchspass". Gebäudeeigentümer können in den meisten Fällen zwischen den beiden Varianten frei wählen. Der "Verbrauchspass" ist kostengünstiger, liefert allerdings keine Erkenntnisse darüber, was den Energieverbrauch beim untersuchten Gebäude verursacht. Die Laufzeit der Energieausweise beträgt jeweils zehn Jahre.

  

Welche Informationen enthält der Energiepass?

Für den "Bedarfspass" nimmt der Fachmann in einer technischen Analyse die Bausubstanz, die verbauten Materialien und die Heizungsanlage des Gebäudes unter die Lupe: Wie ist die Fassade gedämmt? Wie ist der energetische Zustand von Dach und Leitungsrohren? Wie hoch sind Fensterqualität und Luftdichtigkeit? Der ausstellende Fachmann nennt genau die energetischen Schwachstellen und gibt fundierte Tipps für eine Modernisierung. Aufgrund des Gebäudezustands berechnet er die Energie, die für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung bei durchschnittlicher Nutzung benötigt wird. 

Der "Verbrauchspass" entsteht auf Grundlage der Heizkostenabrechnungen und gibt den Energieverbrauch der Vormieter bei Heizung und Warmwasser in den letzten drei Jahren an. Die Bewertung eines Gebäudes im Verbrauchspass hängt daher stark vom individuellen Heizverhalten der Bewohner ab.

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von Michael Fischer, wissen.de
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