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Das Oktoberfest beginnt - sechs Tipps für Wiesn-Besucher

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4. Zelte für Promis oder Biermuffel

Tatsache ist, dass in jedem Wiesn-Bierzelt eine ausgelassene Stimmung herrscht. Welches davon welchen Geschmack trifft, ist wieder eine andere Sache. Die jungen Feierwütigen treffen bevorzugt im Hacker-Zelt oder Schottenhamel aufeinander. In Zweitem findet übrigens auch der Auftakt des Oktoberfestes mit dem traditionellen Anstich statt. Uriges Flair gibt es in der Augustiner Festhalle. Dort kommt das Bier noch stilecht aus 200 Liter-Holzfässern, die von Wiesn-Kennern auch "Hirschen" genannt werden.

Bierzelt Hippodrom auf dem Oktoberfest
Bierzelte für - beinahe - jeden Geschmack

Der Hunger auf Ochsenfleisch wird - wie der Name bereits vermuten lässt - in der Ochsenbraterei (Spatenbräu Festhalle) gestillt. Stars und Sternchen geben sich im gemütlichen Käfer oder im Weinzelt die Klinke in die Hand. Das Weinzelt eignet sich außerdem auch für alle Biermuffel. Diese finden hier neben Wein auch verschiedene Sekt- und Champagnersorten. Das Hofbräu-Zelt gilt als Schmelztiegel der Nationen. Extra-Tipp: Für eine wohlgesonnene Bedienung sollten Sie das Trinkgeld nicht vergessen.

5. Die Oide Wiesn

Die alte oder auch "Oide Wiesn" genannt, stellt den nostalgischen Teil des Oktoberfestes dar. Brauchtumfans flanieren hier vorbei an Fahrgeschäften und Volksfestattraktionen aus Gründerzeiten, fiebern mit beim historischen Pferderennen und trinken Bier aus traditionellen Steinkrügen. Wenn auch etwas ruhiger, geht es hier mit bayerischer Volksmusik und Trachtenpracht mindestens genauso zünftig zu wie auf dem Rest der Theresienwiese. Extra-Tipp: Die Alte Wiesn kostet zwar einen geringen Eintritt (rund 3 Euro), dafür ist sie nicht ganz so überfüllt und daher besonders für Familien mit Kindern geeignet.

6. Anfahrt & Unterkunft

Am besten ist die Wiesn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Hauptbahnhof aus fahren die U-Bahn-Linien U4 und U5 in wenigen Minuten zur Haltestelle Theresienwiese. Oktoberfest-Kenner gehen an den Bahnsteigen bis zum mittleren Abschnitt und kommen so leichter in die gut gefüllten Züge. Aber auch vom Hauptbahnhof oder der S-Bahn-Haltestelle Hackerbrücke aus erreichen Besucher in etwa zehn Minuten zu Fuß das Festgelände. Autofahrer sollten die Park & Ride-Parkplätze am Stadtrand nutzen. So entgehen sie möglichen Sicherheitsumleitungen und dem hohen Verkehrsaufkommen in der Innenstadt.

Oktoberfest-Fans, die noch keine Unterkunft für den Zeitraum ihres Besuches haben, müssen damit rechnen tief in die Tasche zu greifen. Daher sollten sie zumindest für das nächste Jahr an eine zeitige Zimmerreservierung denken. Mit einer Stornoversicherung bleiben die Frühbucher im Fall der Fälle auch nicht auf den Kosten sitzen.

Europäische Reiseversicherung AG, 18.09.2015
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