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Das Haus der Zukunft

Niedrig-, Passiv- und Plusenergiehäuser

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In skandinavischen Ländern sind Niedrigenergiehäuser seit Jahren selbstverständlich. Wichtigstes Merkmal eines Niedrigenergiehauses ist die gute Wärmedämmung der Außenbauteile wie Außenwände, Dächer, Fenster, Kellerwände und Decken. Für ein Niedrigenergiehaus entscheidend ist das Maß des Wärmeschutzes: der Wärmedurchgangskoeffizient oder auch U-Wert genannt. Dieser misst quasi den Wärmeverlust eines Bauteils. Gemessen wird er in Watt je Quadratmeter und Kelvin: W/(m2K). Dachgeschossdecken, geneigte Dächer und Dachabseiten von Niedrigenergiehäusern sollten beispielsweise einen U-Wert von weniger als 0,15 W/(m2K) haben. Diesen erreicht man mit einer Dämmung von 25 Zentimeter hochwertigen Dämmstoff. Außenwände eines Niedrigenergiehauses müssen einen U-Wert von 0,25 W/(m2K) vorweisen.

Ein weiteres Merkmal eines solchen neuen Haustyps ist das Vermeiden von Wärmebrücken. Wärmebrücken entstehen z. B., wenn eine gedämmte Außenwand von nicht wärmegedämmten Material durchbrochen ist. Da sich Wärme immer den Weg mit der besten Wärmeleitung sucht, sind solche Stellen typische Wärmebrücken. Fugen und Ritzen gilt es beim Niedrigenergiehaus zu vermeiden bzw. solche entsprechend sorgfältig auszuführen. Die Gebäudehülle sollte möglichst wind- und luftdicht sein.

 

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von Michael Fischer, wissen.de
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