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Das erste Drittel der Schwangerschaft

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Der Körper der Schwangeren verändert sich in dieser Zeit gravierend. Alles wird für die Bedürfnisse des Fetus und für die Geburt vorbereitet. Deshalb wachsen die Haare und Nägel schneller und Zahnfleischbluten entsteht. Die Bänder und die Muskulatur werden gedehnt, damit das heranwachsende Kind genügend Platz hat. Das Herz muß durch das erhöhte Blutvolumen verstärkt arbeiten. Um genügend Sauerstoff bereitzustellen nimmt das Atemvolumen zu. Da die Gebärmutter auf die Harnblase drückt ist häufig der Harndrang vermehrt. Die Hormone Oestrogen und Progesteron wirken auf die Geschlechtsorgane: die Gebärmutter und die Brüste wachsen. Auch der Scheidenausfluß wird von diesen Hormonen reguliert und kann deshalb zunehmen. Stoffwechselveränderungen führen zur Gewichtszunahme und zur erhöhten Flüssigkeitseinlagerung.

 

Die Schwangerschaftszeichen

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Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen treten typischerweise im ersten Trimenon aufgrund der veränderten Stoffwechselverhältnisse auf. Etwa die Hälfte aller Schwangeren leiden darunter. Ebenfalls häufig sind Ekelgefühle gegenüber bestimmten Geschmacksrichtungen und Gerüchen. Das deutlichste Zeichen ist jedoch das Ausbleiben der Regelblutung. Progesteron unterbricht den Menstruationszyklus, damit die Gebärmutterschleimhaut wachsen kann. Hautveränderungen entstehen durch die erhöhte Ausschüttung von MSH, ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Hautpigmentierung beeinflußt. Bestehende Muttermale und Sommersprossen werden dadurch dunkler. Da auch Talg-und Schweißdrüsen ihre Aktivität erhöhen, kann Akne entstehen oder sich verschlimmern.
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